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Taucherärzte (Copyright Foto: www.taucherarzt.at)
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GTÜM Ausbildung (Copyright Foto: www.taucherarzt.at)
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Tauchmedizin

Die Tauchmedizin beschäftigt sich mit den Effekten auf den menschlichen Körper durch den Aufenthalt im Wasser und unter Wasser. Von Bedeutung sind hierbei die Einwirkungen der Immersion (= Eintauchen des Körpers in eine Flüssigkeit), die Einwirkung des erhöhten Umgebungsdruck auf Körper und Tauchausrüstung und die Wirkung der Atemgase unter erhöhten Druckbedingungen.

Durch den Aufenthalt in einer neuen Umgebung, die uns zunächst einmal unbekannt ist, kommt auch der fremden maritimen Flora und Fauna eine wichtige Bedeutung zu. Da viel in fremden und fernen Ländern getaucht wird, haben auch reisemedizinische Aspekte einen großen Einfluss auf die Tätigkeit eines Tauchmediziners. Erinnert werden soll hierbei an die wichtige Rolle der Malariaprophylaxe, der Vorbeugung vor Infektionskrankheiten durch geeignete Maßnahmen und die Aufrechterhaltung eines ausreichenden und angepassten Impfstatus.

Zusammenfassend befasst sich die Tauchmedizin mit der Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Gefahren, die im Wasser, am Wasser und unter Wasser entstehen können.

Die GTÜM möchte einen Rahmen für die Aus- und Fortbildung von Tauchmedizinern und eine Plattform für den Informationsaustausch zwischen den Tauchmedizinern in Deutschland bieten. Durch die Entwicklung von Leitlinien (Leitlinie Tauchunfall) soll darüber hinaus ein möglichst einheitlicher Behandlungsstandard erreicht werden.
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Kreislauf

|| Kreislauf

Das menschliche Herz besteht aus zwei funktionell unabhängigen Pumpsystemen, dem rechten und dem linken Herz. In beiden Herzhälften wird das venöse (= zum Herz fließende) Blut zunächst in einem sogenannten "Vorhof" gesammelt und durch Anspannung der Vorhofmuskulatur durch Ventile ("Segelklappen") ... weiter
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Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V. - Tauchmedizin - Sehen

|| Sehen

Aufgrund der anderen optischen Dichte von Wasser kann das Auge unter Wasser nicht scharf sehen. Erst mit Hilfe einer Tauchmaske kann das menschliche Auge wieder mit der gewohnten Grenzfläche Hornhaut-Luft durch eine plane Glasscheibe in die Unterwasserwelt blicken, wie in ein Aquarium. Am Aquarium-Beispiel können ... weiter
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Sauerstoffvergiftung Tauchmedizin der GTÜM e.V.

|| O2-Vergiftung

Ähnlich der Situation beim Tiefenrausch gibt es auch bei der O2-Vergiftung große Unterschiede in der Anfälligkeit zwischen verschiedenen Personen und bei derselben Person von Tag zu Tag. Verschiedene Faktoren können die Empfindlichkeit für eine O2-Vergiftung erhöhen ... weiter
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Tauchmedizin der GTÜM e.V. - Spätschäden

|| Spätschäden

Monate bis Jahre nach dem Tauchen kann es in den langen Röhrenknochen zur Entstehung von Bereichen mit totem Gewebe kommen, zu den "aseptischen Knochennekrosen". Die häufigsten Entstehungsorte für derartige Schäden sind die Oberschenkelknochen, die Oberarm-knochen und die ... weiter
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Tauchmedizin der GTÜM e.V. - Bergseetauchen

|| Bergseetauchen

Tauchen im Bergsee heißt Tauchen bei vermindertem Umgebungsdruck. Bis 4000 m Höhe sinkt der Luftdruck um ca. 0,1 bar pro 1000 m. In 1000 m Höhe über Meeresspiegel beträgt der Luftdruck z.B. 0,9 bar. Der Umgebungsdruck, der in Dekompressionstabellen und Tauch-Computern in der Regel als Oberflächendruck ... weiter

Hinweis: Die Leitlinie Tauchunfall wurde überarbeitet und befindet sich derzeit in externer Begutachtung. Die "alte" Leitlinie behält bis zur Veröffentlichung der neuen Leitlinie weiterhin ihre Gültigkeit.
 

Leitlinie Tauchunfall
der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V.



verfasst von Frank Hartig (Vorsitz), Wolfgang Förster, Wolfgang Hühn,
Peter Knessl, Konrad Meyne
, Volker Warninghoff und Wilhelm Welslau

erstellt am 20.03.2011 - gültig bis Oktober 2014
 

Inhalt

  • Vorbemerkungen
  • Definition
  • Erstmaßnahmen am Unfallort
    - Erste Hilfe durch Laien
    - Erste Hilfe durch medizinisches Personal
  • Transport zur Druckkammer
  • Erste Druckkammer-Behandlung
  • Transport zum Behandlungszentrum
  • Druckkammer-Folgebehandlungen
  • Tauchtauglichkeit nach Tauchunfall
  • Relevante Fachliteratur
  • Abkürzungen und Fachbegriffe

Anlagen

  1. Zusammenfassung der Leitlinie
  2. Blockgrafik "Systematik der Tauchunfälle"
  3. Flussdiagramm "Tauchunfall-Management"
  4. Tabelle "Pathogenese und Symptomatik von Tauchunfällen
  5. Tabelle "Differentialdiagnosen von Tauchunfällen"
  6. Checkliste "5 Minuten Neurocheck" (DAN Europe)
  7. Flussdiagramm "Erste Druckkammerbehandlung bei Tauchunfall"
  8. Leitlinien-Erklärung

     

Leitlinie Tauchunfall der GTÜM - gültig bis Oktober 2014 (290 kB)

Im "Downloadbereich" finden Sie auch eine englischsprachige Version der GTÜM-Leitlinie, die ÖGTH-Fassung der Leitlinie, sowie die Fassungen der schweizerischen Gesellschaft für Tauch- und Hyperbarmedizin (SUHMS) in deutscher, französischer und italienischer Sprache.

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Atmung

|| Atmung

Nach der Einatmung wird die Luft in der Nase und im Nasen - Rachen - Raum gereinigt, angefeuchtet und auf Körpertemperatur erwärmt. Über den Rachen-Raum gelangt die Luft zum Kehlkopf, hier kreuzt sich der Luftweg mit dem Verdauungsweg vom Mund zur Speiseröhre. Nach Passage des Kehlkopfes mit den Stimmbändern ... weiter
tauchmedizin-waermehaushalt
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Tauchmedizin Wärmehaushalt - GTÜM e.V.

|| Wärmehaushalt

Die Wärmeenergie wird in Ruhe zu ca. 70% im Körperkern produziert und zu ca. 17% in der Muskulatur. Bei körperlicher Arbeit oder bei Unterkühlung kann die Wärme-produktion durch die Muskulatur vervielfacht werden ("Kältezittern"). Die Wärmeabgabe erfolgt über alle Oberflächen des Körpers, die mit der Außenluft in ... weiter
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Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin - Tauchmedizin - Drehschwindel

|| Drehschwindel

Durch verschiedene Störungsmöglichkeiten des Gleichgewichtsorgans kann es zu einem Drehschwindel, lat.: Vertigo, und in der Folge zu Überkeit oder sogar Erbrechen kommen. Die häufigsten Schwindelursachen beim Tauchen sind hier  kurz dargestellt ... weiter
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Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin - Tauchmedizin - O2-Mangel

|| O2-Mangel

Beim Tauchen mit Mischgas und 100% O2 kann es in bestimmten Situationen zu O2-Mangelerscheinung kommen: Ein verbrauchter Gasvorrat kann bei Mischgas-Kreislaufgeräten zu der Situation führen, dass der O2-Gehalt im Gemisch ständig weiter abnimmt, während das nicht verbrauchte Inertgas ... weiter
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Tauchmedizin der GTÜM e.V. - Deko-Tabellen

|| Deko-Tabellen

Bis Anfang dieses Jahrhunderts wurde das Problem der Dekompressions-erkrankungen bei Tauchern und Druckluftarbeitern mit sehr unterschiedlichen Dekompressions-verfahren angegangen. Die ersten brauchbaren Auftauchvorschriften in Tabellenform für verschiedene Tauchtiefen und -zeiten wurden 1908 ... weiter
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Nebenhöhlen

|| Nebenhöhlen

Neben den oben bereits angesprochenen Anteilen der Atemwege (Nase, Mund, Nasen-Rachen-Raum, Kehlkopf, Luftröhre, Bronchien usw.) befinden sich im Schädel noch einige weitere luftgefüllte Hohlräume. Sie alle haben eine Verbindung zum Nasen-Rachen-Raum und dienen u.a. als Resonanzraum für ... weiter
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Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin - Tauchmedizin - Barotrauma

|| Barotrauma

Als "Barotrauma" werden alle Schädigungen und Funktionsstörungen des Körpers bezeichnet, die durch physikalische Druckdifferenzen bedingt sind. Barotraumen können in allen gasgefüllten Hohlräumen auftreten, die ganz oder teilweise vom Körper gebildet werden. Prinzipiell kann man Barotraumen mit einem ... weiter
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Tauchmedizin der GTÜM e.V. - Tiefenrausch

|| Tiefenrausch

Als "Tiefenrausch" oder Stickstoff-Vergiftung bezeichnet man beim Tauchen mit Pressluft die Nervenfunktionsstörungen durch den zunehmenden N2-Teildruck in größeren Wassertiefen. Eine solche N2-Vergiftung kann bei Teildrücken ab ca. 3,2 bar auftreten. Wird unter Wasser Pressluft geatmet ... weiter
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Tauchmedizin der GTÜM e.V. - HPNS (High Pressure Neurological Syndrome)

|| HPNS

Das HPNS, Abkürzung für "High Pressure Neurological Syndrome", beschreibt eine Reihe von neurologischen Auffälligkeiten, die bei Tauchgängen mit He-/O2-Gemischen ("Heliox") in Tiefen über 100 m auftreten können. Verschiedene Erklärungsversuche machen einerseits den hydrostatischen ... weiter
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Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin - Tauchmedizin - Tauchcomputer

|| Tauchcomputer

Solange des Dekompressions-vorschriften gibt, gibt es auch das Bestreben der Taucher, die Tauchgänge möglichst lang und die erforderlichen Dekompressionszeiten möglichst kurz zu gestalten, um die Arbeitszeit möglichst effektiv nutzen zu können bzw. den mitgebrachten Luftvorrat möglichst gut für einen interessanten ... weiter
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Ohren

|| Ohren

Die Ohren befinden sich beim Menschen allseits von Schädelknochen umschlossen hinter den Unterkiefer-Gelenken. Das äußere Ohr besteht aus der knorpeligen Ohrmuschel und dem Gehörgang, der im äußeren Teil knorpelig, im inneren Teil knöchern begrenzt ist. Äußeres Ohr und Mittelohr werden ... weiter
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Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin - Tauchmedizin - CO2-Vergiftung

|| CO2-Vergiftung

Für die Entstehung einer CO2-Vergiftung gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten: Entweder ist der CO2-Teildruck in der Einatemluft erhöht (Norm: 0,3 mbar bei 1 bar Luftdruck) oder es erfolgt eine unzureichende Abatmung des vom Körper produzierten CO2. Zusätzlich zu den bereits besprochenen Problemen der ... weiter
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Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin - Tauchmedizin - Deko-Krankheit

|| Deko-Krankheit

Solange sich ein Taucher im Wasser höheren Umgebungsdrucken aussetzt, sättigen sich Blut und Körpergewebe nach dem Gasgesetz von Henry entsprechend dem Umgebungsdruck mit den in der Lunge vorhandenen Gasen auf. Beim Tauchen mit Druckluft ist dabei nur die Aufsättigung mit dem ... weiter
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Tauchmedizin der GTÜM e.V. - DCS Risiken

|| DCS-Risiken

Ein höheres Lebensalter scheint (statistisch) mit einer generellen Erhöhung des Risikos für Dekompressionsunfälle verbunden zu sein. Auch bei Übergewicht besteht eine höhere Anfälligkeit für eine Dekompressionskrankheit. Hier spielen die beiden Aspekte mangelhafte körperliche Fitness und vermehrte ... weiter
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Tauchmedizin der GTÜM e.V. - Malaria

|| Malaria

Am Anfang der Überlegungen muss eine Gefährdungsanalyse durch einen reise- bzw. tropenmedizinisch qualifizierten Arzt erfolgen. Die Tendenz geht heute dahin, die Chemoprophylaxe auf Hoch-Risiko-Gebiete zu konzentrieren und sich häufiger als bislang üblich auf die Stand-by Prophylaxe abzustützen. 
Details zu den ... weiter
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GTÜM e.V. - Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin

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Tel.: 08841 - 48-2167
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